Wie viele Betroffene gibt es in Deutschland?
Dirk-Stefan Lecomte
Letztes Update: vor einem Jahr
In Deutschland gab es in den vergangenen Jahren folgende Diagnosezahlen mit der Diagnose CRPS / Morbus Sudeck:
| Patienten mit mindestens einer Diagnose CRPS/Morbus Sudeck oder Neurodystrophie | Steigerung abs. | Steigerung proz. | |
| 2016 | 84.495 | - | - |
| 2017 | 86.823 | +2.328 | +2,76% |
| 2018 | 89.211 | +2.388 | +2,75% |
| 2019* | 133.413 | +44.202 | +49,55% |
| 2020 | 120.660 | -12.763 | -9,56% |
| 2021 | 127.730 | +7.070 | +5,86% |
| 2022 | 126.242 | -1.488 | -1,16% |
| 2023 | 127.770 | +1.528 | +1,21% |
* Innerhalb der ICD-10-GM wurden aufgrund der zunehmenden Bedeutung des Krankheitsbildes des komplexen regionalen Schmerzsyndroms (CRPS) ab 2019 neue spezifische Schlüsselnummern vergeben
Das komplexe regionale Schmerzsyndrom wird seit 2019 nicht wie bisher mit einer Schlüsselnummer aus M89.0- Neurodystrophie [Algodystrophie] kodiert, sondern erhält mit den Kodes G90.5- bis G90.7- einen eigenständigen Platz im Kapitel „Krankheiten des Nervensystems“ der ICD-10-GM.
Alle Werte einschließlich ungesicherter Diagnosen
Hinweis: Nicht einbezogen sind Patienten in der Privaten Krankenversicherung.
Quelle: Zentralinstitut der Kassenärztlichen Vereinigung
Stand: 04.12.2024
